Was tut der Imker im Mai?


Liebe Bienenfreunde,

es gab bis jetzt wenig warme Tage in Berlin in diesem FrĂŒhjahr. Hoffentlich ist es allen gelungen die BrutrĂ€ume durchzuschauen und ggf. zu erweitern.

An den alten Lehrspruch „…. wenn die Kirsche blĂŒht muss der Honigraum auf die Beute ….“ sollte man sich nicht mehr zwingend halten. Hier muss der Imker – je nach VolkstĂ€rke – entscheiden, ob und wann er den Honigraum aufsetzt.

Jetzt sollten die BienenstĂ€nde beobachtet werden, weil ab Ende April die Völker in Schwarmstimmung kommen könnten. Jetzt muss auch ĂŒberlegt werden, wann man seine Jungvölker (Ableger) bildet. Es ist ratsam, wenn die Bienen erkennbar nicht in Schwarmstimmung sind, erst nach der Robinientracht Neuvölker einzurichten. Sollte eine Schwarmstimmung erkennbar sein, dann ist ratsam, Ableger zu bilden um die Schwarmstimmung abzumildern. Schwarmstimmung bei einem Bienenvolk erkennt man z. B. an der Anzahl der Jungbienen. Bei der Feststellung, dass sehr viele Jungbienen im Stock zu sehen sind , empfiehlt es sich einen Ableger aus diesem Volk zu bilden, um die mögliche Schwarmbildung einzudĂ€mmen.

Wichtig bei der Entnahme ist es, das Wirtschaftsvolk nicht zu sehr zu verkleinern, damit sie in voller StÀrke Honig eintragen können.

Wir wĂŒnschen eine gute Tracht, sonnige Tage und eine gute Ernte.

Das Bienengarten-Team!